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Nantes und Mülhausen top für Radfahrer

10 avril 2012

Nantes und Mülhausen, die an den französischen Endpunkten des EuroVelo 6 liegen, gehören zu den vier französischen Städten, die als erste die neuen Verkehrsschilder eingeführt haben, die das Radfahren in der Stadt erleichtern sollen.

Kaum wurden diese neuen Verkehrsschilder von der Straßenverkehrsordnung gebilligt, wurden sie auch schon in Nantes und seit dem 1. April auch in Mülhausen an mehreren Kreuzungen aufgestellt. Sie erlauben es Radfahrern, an roten Ampeln rechts abzubiegen, ohne anhalten zu müssen (wenn kein Auto kommt, versteht sich!), oder unter gleichen Bedingungen an T-Kreuzungen geradeaus zu fahren.
Als wichtige Zwischenstationen auf dem EuroVelo 6 unterstreichen diese Städte damit ihr Engagement für Radfahrer und waren darüber hinaus Mitglieder der Arbeitsgruppe, die das Projekt ins Leben gerufen und entwickelt hat.
Es umfasst die folgenden Maßnahmen: Unter jeder betroffenen Ampel wird ein Schild „Vorfahrt gewähren“ angebracht. Auf diesem nach unten zeigenden dreieckigen Schild sind ein Fahrrad und ein nach rechts oder geradeaus zeigender Pfeil abgebildet. Es ist damit die „Radfahrer-Version“ der blinkenden gelben Pfeile an Ampeln. Einige Sicherheitsvorschriften müssen jedoch weiterhin von Radfahrern beachtet werden: Sie müssen langsam auf die Kreuzung zufahren, Fußgängern, die die Straße überqueren, Vorrang gewähren und auch anhalten, wenn vorfahrtberechtigte Fahrzeuge von rechts kommen.
(Achtung: Diese Regeln gelten nicht für motorisierte Zweiräder, die an der Ampel stehen bleiben müssen.)
Diese neuen Verkehrsvorschriften ersparen Radfahrern wiederholte zeitraubende Stopps und sorgen für einen gleichmäßigeren und schnelleren Verkehrsfluss. Hauptziel ist es, die Stadtbewohner dazu anzuregen, für Fahrten in der Stadt so oft wie möglich das Fahrrad zu benutzen. Das Konzept existiert seit vielen Jahren in den Niederlanden, und das mit überzeugenden Ergebnissen.
 

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